Selfie

Selfie mit der EM-5 - Foto: h|bSelfie mit der EM-5 – Foto: h|b

Es steht ja nirgends geschrieben, dass man Selfies nicht auch mit einer richtigen Kamera machen darf, oder? Da nun langsam aber sicher der Sommer zu Ende geht, habe ich gestern morgen vor dem Büro noch mal kurz die Sonnenstrahlen wirken lassen und wenn ich schon so rumstehe gleich ein Bild von mir geschossen. Arm lang ausgestreckt, Blick mitten ins Objektiv und verzweifelt versucht nicht blind zu werden. Die Sonne stand wirklich exakt in Blickrichtung. Bin ja ansonsten eher selten auf Bildern. Ein Vorteil, der Mensch hinter der Kamera zu sein. Aber es ist auch cool, Fotograf und Model in einer Person zu sein.

Baustellenwerbung

Baustelle - Foto: h|b Baustelle – Foto: h|b

Wäre ja fast wieder eine Idee für ein kleines Projekt, regelmäßig ein Bild von dieser Position, aktuell mit Baustelle an der Warschauer Strasse, aber irgendwie halte ich das ja nie so recht durch. Mein “Berlin from the ground” braucht auch dringend Nachschub. Ich komme aber auch zu nichts mehr. Woran liegt das nur? Muss mal wieder Prioritäten setzen. Weniger arbeiten und am Wochenende mal wieder raus in die Stadt. Chakka.

Neuer deutscher Kummer

Videodreh der Sängerin Raffete auf der Oberbaumbrücke - Foto: h|b

Videodreh der Sängerin Raffete auf der Oberbaumbrücke – Foto: h|b

Eigentlich wolle ich am Samstagmorgen das Wikingerschiff “Havhingsten fra Glendalough” fotografieren, was gegen zehn Uhr gemächlich die Spree in Richtung Oberbaumbrücke herunterruderte. Mitten auf der Brücke, unter den roten Backsteinbögen, drehte sich aber gleichzeitig eine junge Frau, verkleidet als Clown, zu Musik die irgendwo aus einem Lautsprecher kam. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Ganze als Videodreh (meine Vermutung) zu einem Musikstück. Melancholisch lief die Musik, passend zum langsamen Rudertakt der “Wikinger”, und wie ein träumender Clown in der Manege drehte sich “Raffete” um sich selbst. Das ist der Name der Künstlerin, wie ich später im Netz herausfinden konnte. Da man Gelegenheiten nutzen muss, wenn sie sich einem bieten, nutzte ich sie für ein paar Fotos der Sängerin. Getreu ihrem eigenen Motto: “… den Soundtrack zu deinem Schwarzweißfilm” zu liefern, habe ich die Kamera flugs auf schwarzweiss gestellt und ein paar Stills “gestohlen”. Wer braucht schon Wikinger.

Berliner Musikwoche

Die Jägermeister-Show-Band an der Spree - Foto: h|b Die “Jägermeister Blaskapelle” an der Spree – Foto: h|b
In Berlin versammelt sich wieder mal die musikalische Elite um über das “Business” zu reden. Damit auch die Bewohner und Berlinbesucher etwas davon haben, gibt es auch viel Musik auf “der Straße”. Unter anderem läuft bis morgen das “First we take the streets Festival” entlang der Berliner Mühlenstraße, sprich, an der Eastside-Gallery. Neben vielen Newcomer-Bands, die sich um einen “Slot” bewerben konnten, mischte heute Abend noch die Jägermeister Blaskapelle feat. “Das Bo” die zahlreich gekommenen Besucher auf. Klasse Stimmung bei einem herrlichen Sonnenuntergang. Berlin, ick liebe dir.

Schöner Wohnen in Friedrichshain

Wohnen auf der Straße - Foto: h|b
Gemütliche Polstersessel entlang des Bürgersteigs, Klamotten hängen zum Trocknen auf den Ästen des Mirabellenbaums, ein Kinderwagen dient zur Aufbewahrung der Habseligkeiten: Gemütlichkeit in der Punker- und Trinkerszene an der Warschauer Brücke in Friedrichshain. Immer neue Möbelkreationen tauchen dort auf und verschwinden genauso schnell wieder.

Der kleine “Park” dient schon lange als Aufenthaltsort für die Szene, bietet er doch eine gute Gelegenheit an Geld zu kommen. Die vielen Pendler und Besucher lassen hin und wieder Geldstücke in die bereitstehenden Becher fallen, es reicht dann allemal für eine neue Runde “Sterni”. Mit dem Umbau des Bahnhofs soll an dieser Stelle vermutlich ein großer Bike&Ride Platz entstehen. Das wäre sicher das Ende der “Gemütlichkeit”.