Bluristic – Polaroid Series #16

Eisenpferd

Für Tag 2 der #bwchallenge habe ich mir ein Subjekt ausgesucht, dass sicher schon 1000fach auf Zelluloid gebannt wurde (falls noch jemand weiß was das ist :). Da ich die Fotos zur Challenge aktuell mit dem iPhone mache, wollte ich das oft gesehene aber etwas verfremden. Dazu habe ich seit kurzem eine neue App – Bluristic – die mir selber noch etwas fremd ist.

Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Beitrag von #kwerfeldein, einem sehr zu empfehlenden Fotoblog. Seit dem habe ich die 89 Cent teure App auf dem iPhone in meinem Fotoordner, mit weiteren – mehr oder weniger sinnvollen – Apps liegen. Aber hier bot sich die Grundfunktionen dieser App – die Mitte scharf, drumrum “blur”, also unscharf – an. Also Mitte anvisiert, Display gedrückt, iPhone leicht im Kreis bewegt, bis das Ergebnis stimmt. Lässt sich in Echtzeit nachvollziehen. Und … hier ist das Ergebnis. Vielleicht weiß ja jemand – trotz Verfremdung – was es ist…

Bauarbeiter – Polaroid Series #15

Bauarbeiten in Friedrichshain

Bin ja kein Freund von irgendwelchen “Challenges” und konnte mich auch erfolgreich davor drücken mir Eiswasser über den Kopf zu schütten. Netterweise würde ich erst gar nicht nominiert, sollte mir vielleicht zu denken geben :)

Seit kurzem läuft aber eine Challenge, bei der man aufgefordert wird, 5 Tage lang jeweils ein S/W Foto zu posten – natürlich in Facebook, wo sonst – und jedesmal einen anderen zu nominieren. Das mit den Fotos finde ich ganz gut, gibt einem so ein wenig Antrieb frische Fotos zu machen (Aus dem Archiv nehmen ist feige… :), das mit dem nominieren finde ich ein wenig anstrengend. Eine Nomination nach Abschluss der Serie hätte auch gereicht.

Ich verbinde die #bwchallenge nun mit meinem Blog und der #polaroidseries. So gebe ich mir noch ein wenig mehr Mühe und ihr habt auch was davon.

Die Lichtgrenze

Lichtgrenze - Bornholmer Brücke - Foto: h|b

Lichtgrenze – Bornholmer Brücke – Foto: h|b

Es war ein gigantisches Fest, und die Idee die Grenze zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls mit rund 8000 Ballonen zu markieren fand ich sehr gelungen. Das Ende am Sonntag Abend war weniger spektakulär als erwartet, die Ballons entschwanden – kaum vom Lichtmast getrennt – in der dunklen und trüben Nacht. Aber die drei Tage in denen man die Grenze ablaufen konnte, im Hellen, bei herrlichem Sonnenschein am Samstag, in der Nacht, wenn allein die Lichter die Grenze markierten, es war faszinierend. Weiterlesen

Niemand hat die Absicht …

Die "Grenze" entsteht - Foto: h|b

Die “Grenze” entsteht – Foto: h|b

Seit Dienstag wird die “Mauer” in Berlin wieder aufgebaut. Diesmal allerdings nicht mit unüberwindbarem Beton, sondern mit filigranen Lichtstelen. Die Aktion “Lichtgrenze” wird 8000 Segmente wie auf dem Bild zu sehen, entlang der innerstädtischen, ehemaligen Grenze aufstellen. Startpunkt ist die Bornholmer Brücke, Ende an der Eastsidegallery.

Dort wo jetzt noch Plastetüten Schutz bieten, werden dann beleuchtete Ballons ab Freitag Abend den Grenzverlauf jeden Abend illuminieren. Sonntag Abend um 19 Uhr dann der Höhepunkt: 8000 Ballonpaten werden an “ihrer” Stele den Ballon fliegen lassen. An jedem Ballon wird dann ein kleines Kärtchen mit einer persönlichen Geschichte zum Mauerfall hängen.

Flashback: Wer sich vielleicht erinnern kann, es gab auch zum 20-jährigen Jubiläum eine spektakuläre Aktion. Vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor wurden Mauersegmente aus Holz und Bespannung aufgestellt, die am Abend des 9. November wie Dominosteine zum Fallen gebracht wurden. Den Anstoß gab damals Lech Walesa.

Die Mauer als Dominosteine zum Jubiläum 2009 - Foto: h|b

Die Mauer als Dominosteine zum Jubiläum 2009 – Foto: h|b

Kontaktabzüge

Die Auswahl des besten Bildes mittels Textmarker auf dem Kontaktbogen - Foto: h|b

Die Auswahl des besten Bildes mittels Textmarker auf dem Kontaktbogen – Foto: h|b

Die Qual der Wahl hatte der Fotograf schon immer. Welches der geschossenen Fotos verdient es das “Licht der Welt” zu erblicken? In der Zeitung, in den Agenturen, im Blog, in einer Ausstellung, wo auch immer. In der guten, alten analogen Zeit ließ man sich von jedem Film sogenannte Kontaktabzüge herstellen. Alle 36 Bilder auf einem Bogen zur Ansicht. Jetzt konnte der Fotograf mit der Lupe die einzelnen Bilder betrachten und sich – hoffentlich – für das Richtige entscheiden. Weiterlesen