Sad Eyes

Orang Utans sehen ja irgendwie immer so aus, als trügen sie die Last des ganzen Elends dieser Welt. Weise und wissend sehen sie einen leicht gebeugt und mit traurigen Augen an. Wenn diese dann noch durch einen Maschendrahtzaun schauen, wirkt es gleich noch trauriger. Wissen sie etwas was wir nicht erahnen? Dieser Orang Utan wohnt im Berliner Zoo und vielleicht ist er ja in Wirklichkeit ein ganz lustiger Kerl (oder ist es am Ende eine Sie?) Ich muss wohl noch mal hin und mir etwas mehr Zeit nehmen zum Kennenlernen.

Löwensafari

Staunend betrachten die Insassen der Autos, die sich in endloser Schlange durch das Löwenrevier bewegen,  die wenige Meter entfernten mächtigen Löwen bei ihrer Siesta. Die beiden Löwen lassen nicht erkennen, dass sie das in irgendeiner Art und Weise tangiert. Ist ihnen bewusst, dass hier Nahrung am Fließband vorbeifährt. Oder gehören Autos nicht in das Beuteschema von Löwen? Die Weibchen des Rudels liegen auf der anderen Seite der Straße und dösen in der Mittagssonne. Löwensafari weiterlesen

Bunte Vogelschar

Nach gefühlten hundert Jahren – dabei war es wohl irgendwann in den Siebzigern – war ich wieder mal im Weltvogelpark Walsrode. Genau, nicht nur einfach Vogelpark, sondern „Weltvogelpark“ soviel Understatement muss sein. Zum Fotografieren ganz angenehm, mit einem kleinen Tele kann man die Gitterstäbe vorn und hinten meist gut ausblenden. In den Freiflugvolieren ist es noch besser, da laufen einem die Vögel auch schon mal direkt zwischen den Füßen herum, oder lassen sich mit gekauftem Futter anlocken. Auf dem Titelbild sehen wir einen Riesentukan der in Südamerika zu Hause ist, oder eben im Weltvogelpark Walsrode. Hier noch das „Best of“ der Vogelschar.

Reine Muskelkraft

Es gibt sie ja noch, die kleinen Überraschungen abseits der großen Metropolen. Auf unserer Fahrradtour von Beeskow zum Schwielochsee treffen wir auf eine ganze besondere Fähre in Leißnitz. Klein und mit Fährmann. Kein Motor, reiner Handbetrieb. Sie ist die einzige Handseilzugfähre im Land Brandenburg und verbindet den Friedländer Ortsteil Leißnitz mit dem Taucher Ortsteil Ranzig

Ein Stahlseil zieht sich quer durch die Spree und wird auf Rollen über die Reling der kleinen Fähre geführt. Der Fährmann hat einen speziellen Greifer, mit dem er das Seil an der einen Seite kurz „klammert“, dann bis zum anderen Ende läuft, die Klammer löst und das Spiel von vorn beginnt. Ein ganz schöner Kraftakt. Ich hatte eigentlich erwartet, dass des Fährmanns Arm aussieht wie der von Popeye, aber nichts dergleichen. Für läppische 2€ bringt einen die Fähre inkl. Fahrrad über die Spree und spart so einen Umweg von 16 Kilometer.

Bilder und Geschichten aus Berlin und der Welt

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 644 Followern an