Langhals

Sieht ein wenig aus wie Melman, die Hypochondergiraffe aus Madagaskar - Foto: h|b Olympus - OM-D E-M5, 150 mm

Sieht ein wenig aus wie Melman, die Hypochondergiraffe aus Madagaskar – Foto: h|b
Olympus – OM-D E-M5, 150 mm

Wir bleiben noch ein wenig im Tierpark, da am letzten Samstag bei dem schönen Wetter wirklich alle Tiere aus ihren Stallungen gescheucht wurden. So konnte ich endlich auch mal eine Giraffe vor das Objektiv bekommen. Die Giraffen teilen sich übrigens ihr Haus mit dem hässlichsten Tier ever: Dem Nacktmull. Die kleinen, faltigen Nagetiere mit den großen Nagezähnen wuseln dort durch Glasröhren voller Papiertücher und pflanzen sich fort. Allein dieses Jahr gab es schon 16 mal Nachwuchs. Was sie sonst noch so tun erschließt sich einem nicht wirklich. Giraffen sind auf jeden Fall sehr viel netter anzusehen.

Eingesperrt

Hinter Gittern - Foto: h|b Olympus OM-D E-M5 – 110 mm | 1/320 | f6.3 | ISO 200

Hinter Gittern – Foto: h|b
Olympus OM-D E-M5 – 110 mm | 1/320 | f6.3 | ISO 200

Normalerweise versuche ich im Tierpark ja so zu fotografieren, dass keine Gitter den Eindruck stören. Es soll aussehen wie auf einer Safari. Die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, freigestellt vom ganzen Drumrum. Ist natürlich alles quatsch, weiß ich auch. Die Tiere sind eingesperrt, daran gibt es nichts zu deuteln.

Als wir am Gehege der Japanmakaken vorbeikommen, turnen die Jungtiere gerade am Zaun und schwingen sich bis ganz nach oben, aber selbst dieser Weg ist versperrt, ein Netz überspannt das ganze Gehege. Dann habe ich den kleinen Moment eingefangen, der das Eingesperrtsein am ehesten verdeutlicht. Das festhalten an den Gittern, der verlorene Blick, traurige “Ooohhhs” der Zuschauer.

Aber wie kleine Kinder eben sind, im nächsten Moment ist alles vergessen und das Rudel der kleinen Affen tobt wieder kreuz und quer durch das große Gehege. Bleibt die Frage, ob ihnen das Eingesperrtsein überhaupt bewusst ist.

Kleiner roter Panda

Einer der zwei Katzenbären aus dem Berliner Tierpark - Foto: h|b

Einer der zwei Katzenbären aus dem Berliner Tierpark – Foto: h|b

Heute ist wieder mal ein Besuch im Tierpark angesagt. Blauer Himmel, bei leider – immer noch – Temperaturen um den Gefrierpunkt, fordert ausgiebige Bewegung und außerdem muss die Jahreskarte ja auch abgelaufen werden. Das Bild vom kleinen, roten Panda, auch Katzenbär genannt, ist bereits aus dem letzten Jahr, aber eines meiner Lieblingsbilder aus dem Tierpark. Von den langen Krallen mal abgesehen, mit denen sie sicher die Bäume entlangklettern können, ist es ein richtiges Kuscheltier. Aber auch ein Kratzbürstiges, wenn es um Essen- oder Revierverteidigung geht. Auf jeden Fall ein fester Fotostopp bei meinen Tierparkbesuchen.

Partielle Sonnenfinsternis

Astrofotografie - Foto: h|b Olympus OM-D E-M5 - 150 mm | 1/250 | f5.6 | ISO 100

Astrofotografie – Foto: h|b
Olympus OM-D E-M5 – 150 mm | 1/250 | f5.6 | ISO 100

Kitas wurden verbarrikadiert, Schulhofpausen gestrichen, Kinder von den Spielplätzen weggeholt. Zu gefährlich, die Sonne. Unser Lebensspender sollte sich heute morgen teilweise verdunkeln. Da man dem gesunden Menschenverstand heute nicht mehr traut, ging man auf Nummer sicher. Lieber alle wegsperren, statt kreativ damit umgehen. Weiterlesen

Hoppe, Hoppe, Reiter

Die Nummer 1 siegt im ersten Rennen - Foto: h|b

Die Nummer 1 siegt im ersten Rennen – Foto: h|b

Das schöne, alte Eingangstor zur Trabrennbahn in Karlshorst hat irgendwie so gar keinen räumlichen Bezug zur eigentlichen Rennbahn. Man muss noch gut 500 Meter laufen, bis man die vom Flutlicht bereits beleuchtete Strecke erreicht. Vereinzelte Besucher stehen herum, die Tribünen sind leer. So hatte ich mir das ja nicht vorgestellt, das erste Rennen der Traber im Jahr 2015. In Hoppegarten beim Galopprennen war seinerzeit mehr Trubel. Weiterlesen

Polaroid Series #22 – Puddle #12

Bekannteste Kirche Berlins - Foto: h|bBekannteste Kirche Berlins – Foto: h|b Heute mal ein Crossover aus zwei meiner Serien: Ein Pfützenbild kombiniert mit dem Polaroidrahmen. An Pfützen besteht ja nach wie vor kein Mangel in Berlin. Die kommenden Tage wird die Sonne mit der einhergehenden Wärme allerdings tüchtig aufräumen, auch wenn sich zum Ende der Woche, die Sonne mächtig verfinstern soll. Bin mal gespannt was die fotografische Aufbereitung dieses Ereignisses an Bildern hervorbringt.