Nebel des Grauens

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In der Nacht trommelte der Regen ununterbrochen auf unser Wohnmobildach. Am Morgen war dann alles wolkenverhangen und diesig. So fuhren wir los, wieder auf der 50, in Richtung schwedische Ostküste. Auf den langen Hochebenen riss der Himmel dann auf und es wurde wieder sonnig mit Wolken, ideales Fahrwetter. Heute gibt es auch keine anzufahrende Ziele, wir wollen einfach nur weiter nach Norden. Bei Söderhamn schwenken wir auf die E 4 ein – entlang der Küste – und fahren über Sundsvall zu unserem heutigen Ziel am Ende einer Halbinsel, zu einem Campingplatz in Norrfällsvikens. Der liegt an der „Höga Kusten“ einem Küstenabschnitt, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Bei der Fahrt über die gleichnamige Brücke mit riesiger Spannweite, einen Sund überquerend, hängen die Wolken wieder so tief, dass man zeitweise nicht mal die Spitzen der Brückenpylone sieht. Kurze Zeit später und nach einigem Gekurbel über unbefestigte Sträßchen, über die uns unser Navi sinnlos leitet, checken wir gegen 18 Uhr am CP ein. Im weiten Rund des Campingplatzes herrscht ein gelbliches Zwiellicht und Nebel des Grauens mäandern durch den Föhrenwald und über die See. Wir machen es uns im Wohnmobil bei Wein und Salat gemütlich und holen uns neue Kraft für den morgigen Abschnitt.

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