Watt is?

Das Meer macht Pause - Foto: h|b
Das Meer macht Pause – Foto: h|b

Eins der frustrierenden Dinge an der Nordseeküste ist häufig die Erkenntnis, dass das Meer immer mal wieder Pause macht und dann an der Küste durch dieses „Watt“ ersetzt wird. Man kann dann nicht mehr schwimmen gehen und in den Wellen herumtollen, sondern nur noch „wandern“. Im Watt. Barfuss. Muss man mögen. Unsere Kinder haben das damals nur mit Gummistiefeln mitgemacht. Barfuss kam nicht in die Tüte. Wenn man erstmal im Watt unterwegs ist, immer schön auf die Tidezeiten achten, macht das ja durchaus Spaß. Man gräbt nach Wattwürmern, bohrt die Zehen in den Schlick (geht nur ohne Gummistiefel), oder plantscht durch die Priele. Mit einer Führung erfährt man noch eine ganze Menge mehr: Zu den im Wattenmeer lebenden Säugetieren zählen Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale. Im Schlick tummeln sich Muscheln und Krebse, Faden- und Strudelwürmer. Eine außerordentlich große Artenvielfalt ist hier zu Hause. Nicht umsonst hat die UNESCO das Wattenmeer 2009 als grenzüberschreitende Weltnaturerbestätte anerkannt. Da kann man schon mal für sechs Stunden auf die Wellen verzichten.

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