Archiv der Kategorie: Flora

Spazierwege

Wege winden sich durch die Natur und ermöglichen uns das leichtere durchqueren eben jener. Auf dem Land trifft man sie oft noch in ihrer urtümlichen Struktur, in der Stadt heißen sie Straßen und dienen eher dem motorisierten Verkehr, denn dem gemütlich dahinschlendern. In diesem Sinne eine schöne Woche und findet euren eigenen Weg.

Foto: Olympus OM-D E-M-5II, 12-40 / 2.8 PRO

Durch die Lüfte

Pflanzen haben ein wichtiges Ziel: Nicht aussterben! Überleben! Mehr werden! Bei den meisten Blumen übernehmen diese Aufgaben kleine Helferlein wie Bienen, Hummeln und andere Insekten, in dem sie von Blüte zu Blüte fliegen, den süßen Nektar schnabulieren und sich dabei mit Pollen bekleckern. Den schleppen sie dann zur nächsten Blüte, weiter zur nächsten Blüte und so weiter und so weiter, und sorgen so dafür, dass das alles funktioniert.

Pusteblume im Gegenlicht
Warten auf den richtigen Wind – Foto: h|b

Anders ist es beim Löwenzahn. Der ist erst eine schöne, gelbe Blume, metamorphisiert sich dann aber zu einem runden, puscheligen Knäuel von kleinen, weißen Fallschirmen. Diese lösen sich beim leisesten Windhauch und fliegen fort. Unter dem Fallschirm hängt der Samen und wo er landet, entsteht neues Löwenzahnleben. Ein perfekter Kreislauf unterstützt durch die Kräfte der Natur.

Bei dem Titelfoto mussten wir allerdings etwas nachhelfen, da der natürliche Wind gerade Pause hatte. Aber die Pusteblume hat ihren Namen ja nicht umsonst 😉

Fotos: Olympus OM-D E-M-5II, 12-40 / 2.8 PRO

Welttage

Gefühlt scheint es gerade eine Invasion der „Welttage“ zu geben. Jeder Tag ein anderer Welttag. Heute konkurrieren zum Beispiel die Bäume und die Pinguine miteinander. Da es in unseren Breitengraden mit Pinguinen etwas dünn bestellt ist, wir andererseits aber nichts so viel haben, wie Bäume, bietet sich dieses Motiv geradezu an. Das Bild zeigt eine bestimmte Baumart – hab leider vergessen welche – am Olbersdorfer See in Zittau.

Ein weiterer Welttag, nämlich der „Internationale Tag gegen Lärm“ findet übrigens morgen statt. Wie wir inzwischen wissen, macht zu viel Lärm die Menschen krank. Am Olbersdorfer See kann man die Ruhe noch genießen, außer Vogelzwitschern und dem Rauschen des Windes ist in der Vorsaison nicht viel zu hören. Leider wird das in der Hochsaison nicht so bleiben. In den umliegenden Wäldern, fernab des Trubels, findet man aber sicher immer ein Ruheplätzchen, vielleicht sogar mit Aussicht auf See und Zittau.

Blick auf Zittau über den Olbersdorfer See
Blick auf Zittau von der Helmut-Sattler-Aussicht – Foto: h|b

Frostblumen

Der diesjährige „Winter“ fordert den Berlinern wieder mal alles ab. Zwar kein schneidender Wind aus Sibirien, der einen sonst beim Gang über die Warschauer Brücke Erfrierungen beschert, aber frostige Temperaturen aus Skandinavien. Die bringen Graupel, Nachtfrost und halten uns Mitte April weiterhin davon ab, die Wintersachen endlich einzumotten. Das alles kann den jungen Blüten zum Verhängnis werden, die den ersten warmen Sonnenstrahlen bereits vertraut haben. Aber die Natur weiß sich da sicher zu helfen.

Hummel, Hummel

Der ganze Kirschbaum ist erfüllt von einem Brummen und Summen, das von überall herzukommen scheint. Geschäftig fliegen die dicken Hummeln von Blüte zu Blüte, um den Nektar zu trinken und ganz nebenbei den Akt der Bestäubung durchzuführen. Albert Einstein hat einmal die These aufgestellt, dass „…wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben hat. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Keine guten Aussichten. Hummel, Hummel weiterlesen