Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Woher, Wohin

Unter diesem Motto präsentiert die Abschlussklasse „Reportagefotografie“ der Gilberto-Bosques Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg unter Leitung von Ann-Christine Jansson ihre Bilder zum Thema Flucht und Flüchtlinge in der Fotogalerie Friedrichshain. 

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Höllentrip

Bereits vor dem Betreten des großen Weihnachtsmarktes am Alexa wähnt man sich im ersten Ring von Dantes „Inferno“. Schreien und Kreischen überall, die Schmerzen müssen furchtbar sein. Sie kommen von armen Seelen die im freien Fall 90 Meter in die Tiefe stürzen, immer und immer wieder. Von Geknechteten, die weit hinaus in die dunkle Nacht geschleudert werden, um sich nach überstandener Tortur, freudig den nächsten Qualen hinzugeben. Von Erniedrigten die durch dunkle Höllenschlunde einfahren. Die Hölle. Höllentrip weiterlesen

Der ewige Mucker

Im Oktober 1966 setzt sich der 18-jährige Hartmut Dietz das erste Mal hinter eine Schießbude und spielt mit seiner Gruppe „Team 331“ zum Jugendtanz der EOS „Karl Marx“ in Calbe auf. Für alle nicht DDR-sozialisierten Leser, das entsprach damals in etwa dem westdeutschen Beatclub, oder der Disco. Damit begann eine bis jetzt 50 Jahre andauernde „Muckerkarriere“, die am letzten Wochenende im Comenius Eck entsprechend gefeiert wurde. Der ewige Mucker weiterlesen

Die Wölfe sind zurueck

Was passiert, wenn die Formen der Ordnung und des Zusammenhalts zerbrechen und Fremdenfeindlichkeit sich wie ein Virus ausbreitet? Wenn moralisch-ethische Regeln ihre Gültigkeit verlieren und die Gesellschaft zunehmend von Angst, Gewalt und Verrohung geprägt wird? Wenn blinder Nationalismus sich breitmacht? Wenn Menschen aus der Enge der eigenen Lebensverhältnisse eine Sichtweise entwickeln wie Kaninchen im Stall? Wenn Staaten, der inneren Verrohung folgend, auch nach außen aufrüsten und aggressivere Töne anschlagen würden? Was also passiert, wenn der Mensch des Menschen Wolf wird?  Die Wölfe sind zurueck weiterlesen

Blechbüchsenarmee

Die Müllmänner (Trash People) vom Aktionskünstler HA Schult wandern bereits seit 20 Jahren um die Welt. Sie haben die Pyramiden von Gizeh gesehen, standen auf der chinesischen Mauer, und bildeten als „Matterhorn People“ eine grandiose Kulisse am „Stellisee“. Sie mahnen zu Umweltschutz und nachhaltigem Umgang mit der Natur, symbolisieren die Ausgegrenzten und Ausgebeuteten dieser Welt und sind aus Blechdosen und anderem Zivilisationsmüll zusammengebaut.

Müllmänner in der Grube - Foto: h|b
Müllmänner in der Grube – Foto: h|b

200 der lebensgroßen Figuren standen für dieses Wochenende in der Baugrube zum Schinkelplatz-Wohnquartier direkt neben der Friedrichswerderschen Kirche.  Die Baugrube neben der letzten noch ganz erhaltenen Schinkel-Kirche steht unter besonderer Beobachtung, weil der Bau von Luxuswohnungen auf der anderen Seite zu bleibenden Schäden an dem neugotischen Gebäude geführt hat.