Die Norwegian Epic im Hafen von Livorno

2016 – Westliches Mittelmeer

Endlich mal eine andere Himmelsrichtung, nämlich nach Süden. Einmal kreuz und quer durchs westliche Mittelmeer. Im Januar.  In Berlin knirschte noch der Schnee unter den Stiefeln, aber in Barcelona, dem Start unserer Kreuzfahrt mit der Norwegian Epic, Cagliari auf Sardinien, Palermo auf Sizilien, Neapel, Rom, Livorno und Palma de Mallorca war es doch sicher schon frühlingshaft warm. Oder? Naja, nicht so ganz. Der Starttag in Barcelona mit 15 Grad war schon sehr angenehm, auf Sizilien habe ich mir aber gleich eine Daunenjacke gekauft. Auf den Bergen im Hintergrund lag noch Schnee. Selbst die römische Fremdenführerin fand es sehr ungewohnt.

Mit der Norwegian Epic von Norwegian Cruise Line hatten wir zum ersten Mal ein Kreuzfahrtschiff gebucht auf dem über 5000 Passagiere eine vorübergehende Heimstatt finden. Bei Indienststellung 2010 war die Norwegian Epic mit einer Länge von 329m das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. Im Anflug auf Barcelona lag sie filigran im Hafen, aber als wir dann beim einchecken direkt darunter stehen, ist es schon ein ganz schöner Klotz. Aber wie wir inzwischen nach drei Kreuzfahrten gelernt haben, es verläuft sich. Außer beim Frühstücksbüfett am morgen, da war das Finden eines lauschigen Plätzchens nicht ganz so einfach, aber es hat dennoch immer geklappt.

Die Bordsprache war – wie bei unseren bisherigen Kreuzfahrten auch – englisch und das entsprach auch der Mehrheit der Passagiere. Die wenigen deutschen Gäste verliefen sich. Wir hatten diesmal Getränkepakete gebucht, also ein „All Inclusive“, Essen ist ja eh umsonst und immer und zu jeder Zeit nicht weit entfernt. So konnten wir die Cocktailkarten in diversen Clubs, Pubs und Restaurants hoch und runter probieren und immer lächelnd die „Django zahlt nicht“ Karte zeigen. Nach unsere Endrechnung hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Aber natürlich trinkt man so auch ein wenig mehr.

Das Entertainment war Spitzenklasse, mit „Priscilla“ gab es ein echtes Musical an Bord, ein Art „Spiegelzelt“ mit Variete und Akrobatik, dazu Surf&Turf und das wohl auf Schiffen der Norwegian Cruise Line bekannte „Howl the moon“ füllten die Abende und Nächte auf dem Schiff. Unser Fazit aber trotzdem, keine so großen Schiffe mehr. Um die 2000 Passagiere ist ein gesundes Mittelmaß und passt eher zu uns. Die nächste Kreuzfahrt war dann auch ein echtes Kontrastprogramm.

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