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Eisige Höhen

Nachdem es heute Nacht wieder wie verrückt geschneit hat und heute morgen doch tatsächlich in unserem Minipark ein Skilangläufer unterwegs war, hab ich mir Charlie geschnappt und bin auf den Berg gestiegen. Wenn schon Schnee, dann dort wo er hingehört, oben auf der Höh. Auffi, packmers! Nun hat’s ja in Berlin nicht so viele Berge deren ersteigen einem Mühe machen würden, aber Charlie ist viel kleiner als ich, also hab ich ihn vorgeschickt. Er sollte auf dem eisigen Gipfel ein Selfie machen und mir wieder zurückbringen. Gesagt, getan, hier ist das Ergebnis. Glücklich sieht er nicht aus, aber das ist ja so eine Wesensart von Charlie, da kann er nichts für.

Foto: Olympus OM-D E-M5II – Lumix Vario 35-100/2.8 | 1/125 bei f2.8 | ISO 200 | 100mm

Bella Venezia

Nachdem es in den Bergen begonnen hatte zu regnen, haben wir geschaut, wo in der Nähe noch Sommer ist. Fündig geworden sind wir in Venedig. Die Alpen bleiben in Sichtweite, statt Wolken allerdings blauer Himmel und Sonne satt.

Drei Tage sind wir von Punta Sabbioni mit der Fähre zum Markusplatz gependelt und haben uns die volle Dröhnung Venedig gegeben. Immer auf der Hut in eine asiatische Selfiestange zu rennen, oder Faketaschen von fliegenden Händlern für ein Schnäppchen zu erstehen. Aber hey, besser als Dope im Görli zu verkaufen.

So haben wir auch endlich Mal die Zeit gefunden den Dogenpalst zu besuchen und über die Seufzerbrücke in die ewigen Verließe hinabzutauchen. Ansonsten haben wir uns wie immer durch die Gässchen treiben lassen, oder sind mit den Wasserbussen den Canal Grande entlang geschippert. Ein perfektes Intermezzo.

Seit heute Mittag sind wir zurück in den Bergen, genauer gesagt den Dolomiten. Das schlechte Wetter ist vorbei, ein blauer Himmel mit ein paar pittoresken Wölkchen begleiten uns. Morgen fahren wir hoch auf 3.300 Meter, bzw. lassen fahren. Gletscherausblick garantiert.

Hohe Berge

Wenn es ja in Berlin an einem mangelt, dann sind das Berge. Und komm mir jetzt keiner mit Kreuz-, Müggel- oder Teufelsberg. Echte Berge beginnen bei 2000 Meter. Besser mehr. Wir bewegen uns grad mit unserem Wohnmobil durch Österreich und Italien, mitten durch die Alpen. DAS sind Berge.

Gestern saßen wir auf der Wiesbadener Hütte auf 2443 Metern Höhe, mit Blick auf den Gletscher des Piz Buin auf rund 3.300 Meter. Heute haben wir auf der Fahrt über den Reschenpass nach Meran, den mit Eis und Schnee bedeckten „Hohen Ortler“ mit knapp 3.900 Metern rechts liegen gelassen.  Die nächsten Gipfel liegen immer nur einen Blick voraus. Herrlich.

Sommerfrühling

Das Wetter ist zeitlich entweder etwas hinterher, oder etwas der Zeit voraus, so genau lässt es sich im Moment nicht bestimmen. Da sind mal an einem Tag 28 Grad mit Gewitterneigung, also durchaus Sommer, am nächsten Tag wieder 11 Grad mit Regen und stürmisch, eher im April zu finden. Aber das Wetter ist halt wie es ist und man muss nehmen wie es kommt. Schichtkleidung und Regenschirm sind im Moment sinnvolle Attribute für das Verlassen des Hauses. In diesem Sinne… „Immer schön den Blick zum Himmel“.

Splish Splash

Heute habe ich die Gelegenheit genutzt mein neues Objektiv auf Wassertauglichkeit zu testen. Da es ausnahmsweise heute nicht geregnet hat, musste ich mir künstlichen Regen suchen. Fündig geworden bin ich vorm Kanzleramt. Dort schießen die kleinen Fontänen vielleicht einen halben Meter in die Luft und ergeben eine klassische Regenszene. Mein neues Model musste dran glauben, und den farblichen Akzent setzen. Sowohl Charlie, als auch die Kamera mit dem Objektiv waren anschließend gut benetzt. Beide kurz trockengewischt, alles prima, alles dicht. Ob es Charlie gefallen hat konnte er mir nicht verraten, aber sein Gesichtsausdruck spricht Bände.