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Paddywalk in Zingst

Der „Meister“ hatte während der letzten Zingster Fototage irgendwie keine Lust auf Vorträge, sehr wohl aber auf ein bißchen schnacken mit anderen Fotografen. Das was immer ein wenig zu kurz kommt, auf Fototagen, oder Vortragsreihen. So rief er und alle kamen. So ein Schnack unter Gleichgesinnten, Paddy macht das ja auch regelmäßig auf seinem Videokanal, dient mehr dem Networking und dem Kennenlernen. Für Patrick Ludolph ist es natürlich auch eine gute Gelegenheit, schließlich ist er Geschäftsmann und lebt von der Fotografie, potentielle Kunden für Workshops oder seine Produkte zu gewinnen. Das kommt allerdings nie zum Ausdruck, es ist wirklich ein zwangloses Treffen und Spazierengehen. Hier meine kleine Story dazu, am Ende gibt es auch ne Menge Bilder. Paddywalk in Zingst weiterlesen

Strandhafer

Wie wichtig die Befestigung der Dünen am Warnemünder Strand sind, hat sich vor 14 Tagen gezeigt, als die Ostsee wider Erwarten, statt 1.20 stolze 2 Meter anstieg. Der wirklich große Strand war bis zu den Dünen mit Wasser gefüllt. Der Strandhafer ist einer der Garanten dafür, das der Sand sich verfestigt und auch bei starkem Wind oder Sturm nicht verweht wird. An der Nordsee ist das so wichtig, dass es bei Strafe verboten ist, solche Bereiche zu betreten. Ganz so streng ist es hier nicht, allerdings verhält sich die Ostsee, von einigen Wetterphänomenen abgesehen, auch nicht ganz so wild wie die rauere Nordsee. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

Spiegeleien

Ein weiteres Highlight der Zingstener Fototage und des Olympus Fotokunst Pfades waren die Installationen „Beyond the Forest“ von Rob Mullholland. Wie Waldgeister erscheinen diese, in Lebensgröße aufgestellten, Spiegel im Wald und zeigen Ausschnitte einer anderen Welt und manchmal auch den Fotografen. Eine weitere Spiegelfigur findet sich am Strand und dient als Kulisse für Sonnenuntergänge oder als Vordergrund der Seebrücke. Das „Taumascopio“ von Mattia Paco Rizzi, direkt vor dem Max-Hünten-Haus, erlaubt Selbstportraits in multipler Ausprägung. Auf jeden Fall weiterhin ein Besuch wert.

Monotonie

Es ist wie es ist,
sagt man sich, doch wagt man nicht,
sich zu fragen wie es wär‘,
einen anderen Blickwinkel zu haben.

Stoisch, Tag ein und Tag aus
lebt man so hin, wo bleibt denn der Sinn
sich nicht zu fragen:
Wo kommt sie her, die Monotonie?

Ist es egal, so ganz egal
wenn irgendetwas anders wär‘?
Was Neues muss her! Was Altes bleibt weg!
Und die Monotonie fällt gänzlich raus.

Carina Dreißig

Meeresrauschen

Moin, Moin, jetzt waren wir doch erst drei Wochen in den Bergen unterwegs, haben uns die Welt mal aus 3.250 Meter Höhe angeschaut, nur um eine Woche später auf 0 Meter über Normal Null wieder aufs Meer zu schauen. Wir genießen den Ausblick natürlich in Warnemünde, the Place to be. Für uns.

Irgendwie sind wir nicht so die Bergfexe. Die Sicht reicht nur bis zum nächsten Berg, um mehr Überblick zu bekommen muss man erst hoch hinaus, danach dann wieder runter. Auch um von a nach b zu kommen, kurbelt man meist erst kleine Sträßchen hoch, nur um auf der anderen Seite wieder hinunter zu fahren bis die Bremsscheiben glühen.

Da ist der weite Blick, hinaus übers Meer, die Gedanken träumen sich in ferne Länder, doch eher unser Ding. Also eher Strandläufer als Bergfexe. Noch dazu, wenn der Traumstand nur einen Katzensprung von zu Hause entfernt ist. Meer ist eben doch mehr.